Der Prinz aus Ayn

Die Autorin Gianna Fröhlich hat mit "Der Prinz aus Ayn" einen ganz besonderen Fantasyroman veröffentlicht.
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Inhalt:

Prinz Aziz ist der einzige Sohn des Khans und der Beschützer der ehrwürdigen Mystikerin Farida. Diese wird von einem immer wiederkehrendem Traum heim gesucht, weshalb sie den Clan Ayn verlassen will, um herauszufinden, was es mit dem Traum auf sich hat. Weder die taube Mystikerin noch der sture Prinz ahnen, in welche Gefahr sie sich begeben, um die Vergangenheit von Faridas Vater in Kelmarun zu ergründen. 

Autoren-Steckbrief
Woher nimmst Du die Motivation zum Schreiben? Was treibt Dich an?

Schreiben lässt mich die Welt um mich herum für einen Augenblick lang verlassen und in eine andere Welt abtauchen. Ich schreibe, wenn ich glücklich bin, aber auch wenn ich traurig bin, Angst habe oder mir alles zu viel wird. Meine erschaffenen Charaktere sind ein fiktionales Abbild von meiner wahrgenommenen Wirklichkeit. Wenn ich an der Arbeit Probleme erfahre oder mit der Familie eine wunderschöne Zeit verbringe, spiegle ich die Erfahrungen im Buch wider, sodass ich Hindernisse erklimmen oder positive Erfahrungen festhalten kann.

Wie entstehen die Ideen zu Deinen Romanen?

Mein Mann und ich spielen schon lange „Pen and Paper“ (RPG), ich denke, dass dort einige Ideen herstammen. Aber auch davor habe ich schon gerne geträumt und mich in andere Welten versetzt. An Orte mit Magie und Glück, in der es gute Enden gibt und man so viel mehr schaffen kann, als einem zugetraut wird. Auch meine Charaktere im Buch haben Schwächen und Probleme, die sie jedoch gemeinsam überwinden können. Genauso wie Vorurteile und falsche Annahmen. 

Die Ideen teile ich stets mit meinem Mann. Ich habe schon ganze Kapitel geschrieben, die irgendeinen Denkfehler hatten und die ich dann wieder gelöscht habe, als ich meinem Mann das Kapitel vorgelesen habe. Er ist mein größter Kritiker, aber auch mein bester Ideenlieferant, der mir stets hilft, wenn ich mal wieder an einer Stelle hänge.

Warum sollten die LeserInnen ausgerechnet Deine Werke lesen?

In meinen Büchern haben Charaktere Stärken und Schwächen. Auch anfänglich schwache Charaktere haben Stärken, die man manchmal zunächst übersieht; auch stark erscheinende Charaktere haben ihre Schwächen, mit denen sie sich auseinander setzen müssen. Ich denke, dass sich viele damit identifizieren können, immerhin haben wir alle unsere Stärken und Schwächen. Ich lese selbst gerne Fantasy-Romane, für mich gibt es nichts schlimmeres, als Logikfehler, daher achte ich penibel darauf, dass alles logisch korrekt ist. Was gibt es schlimmeres, als in einem Buch zu lesen, dass eine Reihenfolge stets wichtig ist und in dem nächsten Moment selbige komplett ausgetauscht ist? Das raubt mir das Erlebnis, dass ich beim Lesen in dem Buch aufgehe. Außerdem mag ich es nicht, wenn am Ende ein Charakter von all seinen Schwächen auf magische Weise befreit wird. Macht es uns nicht alle stärker, wenn wir trotz unserer Schwächen eine Situation meistern? Und genauso will ich es auch in meinen Büchern. Und deshalb sollte jemand, der gerne Fantasy-Bücher liest, auch meines lesen.

Seit wann bist Du als Autor tätig, und was hat Dich dazu bewegt, Autor zu werden?

Ich habe neulich ein kleines Notizheft gefunden, aus der 4. Klasse. Da habe ich meine erste selbst ausgedachte Geschichte aufgeschrieben. Sie war nicht gut, aber ich denke, dass ich schon damals einfach gerne Geschichten erzählt und aufgeschrieben habe. Ich denke, dass das meine ersten Autorentätigkeiten waren. So richtig mit dem Schreiben habe ich mit 14 begonnen. Das war das erste Mal, dass ich aus meiner eigenen Welt fliehen und in einer schöneren Welt leben wollte. Damals musste ich leider den Tod eines Kindes miterleben. In der Realität kann man das nie rückgängig machen. In der Fiktion hingegen schon. Und immer, wenn ich einer Situation ausgesetzt bin, die ich nicht ändern kann, schreibe ich, um meine eigenen Gedanken und Gefühle zu erleben und für mich in eine bessere Welt zu lenken.

Schreibst Du aktuell an einem neuen Buch, oder planst Du, an einer neuen Idee zu arbeiten?

Ich schreibe immer und gerne. Ja, ich schreibe schon an einem neuen Buch. Einige weitere sind eigentlich schon fertig. Ich habe mich nie getraut, sie verlegen zu lassen, aus Furcht vor Ablehnung oder Kritik seitens meiner Kollegen. Mal schauen, wie dieses Buch ankommt. Von den fertigen Büchern ist dies mein Lieblingswerk. Wenn alles gut läuft, werde ich also noch ein oder zwei oder mehr veröffentlichen.

Hast Du vielleicht einen oder mehrere Tipps, die Du angehenden Autoren mit auf den Weg geben könntest?

Mein größter Tipp: Das Geschriebene laut einer anderen Person vorzulesen. Jemandem, der einen selbst mag, der aber auch kritisch hinterfragt, was und wie man es geschrieben hat. Und sich zu trauen das Geschriebene einem Verlag zu schicken. Es wäre doch schade, wenn eure tollen Ideen niemand lesen kann, nur weil es vielleicht eine Person nicht mag.

Wie findest Du das von uns erstellte Cover?

Das Cover hat mir direkt gefallen. Ich habe sogar zwei Kleinigkeiten im Buch verändert, damit das Buch noch einen kleinen Tick besser auf das Cover passt. Meine Ideen wurden umgesetzt, auch jene, die ich dann als ich die Umsetzung gesehen habe, wieder verworfen habe. Ich finde es großartig, wie auf alles eingegangen wurde.

Rezension zu unserem Service?

Ich finde es toll mit einem so engagierten Team zusammen zu arbeiten, denn so findet man zügiger gute Ideen, die ein breites Publikum ansprechen können. Das Konzept von Book King hat mir gleich zugesagt und ich habe mich sehr geehrt gefühlt, ein Teil der Community werden zu dürfen. All unsere Kommunikation war immer positiv und zielführend – und dabei fühlte ich mich immer persönlich angesprochen und niemals nur ein Autor von vielen. Ich bin froh, dass ich mich für diesen Verlag entschieden habe und freue mich riesig auf unsere weitere Zusammenarbeit.

Der Roman ist ab sofort im Handel erhältlich:
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